Donnerstag, 13. Juni 2013

Unverhofft (und unerwünscht) kommt oft!

So manche(r) fällt beim Anblick eines unerwartet positiven Schwangerschaftstest aus allen Wolken und mitten hinein in eine Sinnkrise. Ich habe im ersten Moment geglaubt, dass dieser Plastikstreifen sich einfach nur einen Scherz mit mir erlaubt - wie kann ich denn auch schwanger sein, einfach so, wo mir doch anderthalb Jahr zuvor schon ein Arzt gesagt hat, dass ich Probleme mit den Hormonen habe und man vermutlich nachhelfen müsste, wenn ich den Wunsch nach einem Kind verspüren sollte. Dann habe ich realisiert, dass dieses Ding es durchaus ernst meint mit seinem Plus auf dem Display, und ich bin aus allen Wolken gefallen - vor Freude!

Und das Universum hat es gut mit mir gemeint, kann ich bisher doch auf sechs völlig komplikationslose Schwangerschaftsmonate zurückblicken. Gut, da waren diese Schlafstörungen in den ersten Wochen... aber die hatte ich auch vorher schon immer mal wieder. Und auch die Schwangerschaftsübelkeit war es nicht wert, sich zu beklagen, kein Erbrechen, kein todsterbenskrankes dahinvegetieren im Bett, keine Massivabneigung gegen irgendwelche Lebensmittel und keine Heißhungerattacken oder Gelüste. Ein leicht flaues Gefühl im Magen bis SSW 16, das war alles.

Auch ansonsten ist alles bestens, die Herztöne sind klar und deutlich, die Bewegungen definitiv regelmäßig und kräftig vorhanden (ich vermute er wird mal Fußballer oder Boxer), keine vorzeitigen Wehen erkennbar und auch der Muttermund sieht gut aus. Also, eine wundervolle Schwangerschaft, und keinerlei Grund, sich zu sorgen.

Und dann, vollkommen unerwartet, unangekündigt und vor allem unerwünscht! haben vor drei Tagen die Beinödeme zugeschlagen. Von einem Tag auf den anderen werde ich geplagt von zunehmend schmerzenden Waden, die über den Tag auch noch anfangen anzuschwellen. Yay! Nächster Arzttermin in 2 Wochen, wo ich vermutlich sexy Kompressionsstrümpfe verschrieben bekomme. Aber bis dahin weiß Frau sich ja zu helfen, immerhin sind elastische Binden im Haus und ich bin ausgebildete Krankenschwester. Wobei es einige Verrenkungen erfordert, sich selbst einen Kompressionsverband zu wickeln, wenn der Babybauch die Bewegungsfreiheit einschränkt.

Petrus derweil hat auch beschlossen, mich zu ärgern, denn punktgenau jetzt, wo ich diese blöden Wickel an den Beinen tragen muss, kommt er mit dem schönsten Sommerwetter daher. Muss ich erwähnen, dass man mit diesen Binden schwitzt? Und dass die unter nem Sommerkleid oder kurzen Hosen total bescheiden aussehen? Was mit Kompressionsstrümpfen auch nicht wirklich besser wird, btw.
Ich stehe also vor der grandiosen Wahl: Kompressionsverband/strumpf, und dafür in langen Hosen rumlaufen und schwitzen... oder Sommerkleid und nackte Beine, dafür aber am Ende des Tages Waden die mich fast umbringen.

Aber ich sollte nicht jammern, denn eins ist sicher: ob Variante A oder B, die Entbindung wird schlimmer!

Mondscheinsonate

Der ganz normale Wahnsinn!

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